Kaspersky: Apple liegt in puncto Sicherheit 10 Jahre hinter Microsoft

Im April wurden ca. 550.000 Macs mit dem “Flashback”-Trojaner infiziert.

Dazu hat sich nun auch Kaspersky geäußert. Waren bisher Windows-Clients beliebte Ziele von Angreifern, wird es in der Zukunft ebenso Apple mit seinem Betriebssystem Mac OS hart treffen. Kaspersky behauptet, dass Apple in puncto Sicherheit, 10 Jahre hinter Microsoft hinge. Das ist erstmal eine sehr gewagte Aussage. Betrachtet man jedoch die Vergangenheit, galten UNIX-Systeme besonders sicher gegen Viren und ähnlicher Schadsoftware. In den nächsten Jahren erwartet Kaspersky jedoch weitere und größere Wellen von Malware, die es explizit auf Mac OS Rechner abgesehen haben.

Das lässt sich leicht erklären. In den letzten Jahren hat sich Apple sehr viele Marktanteile und somit Kunden sichern können. Die Anzahl von iMacs, MacBooks usw. hat ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Somit wird das System auch zukünftig ein viel interessanteres Ziel führ Bedrohungen darstellen. Nun stünde Apple laut Aussage von Kaspersky genau da, wo Microsoft einst stand: Man müsste die Sicherheitspolitik überdenken. Längst sind UNIX-Systeme nicht mehr unverwundbar. Ich behaupte, dass man sich im Hause Apple bereits Gedanken darüber macht, wie man Macs noch sicherer machen kann und dass man bereits an Lösungen analog zu “Microsoft Security Essentials” arbeitet.

Windows Phone ‘schafft sich ab’ – Netzbetreiber und Kunden sind enttäuscht

Ich habe mir insgeheim immer gehofft, dass Windows Phone 7 sich irgendwann auf dem Markt etabliert. Die Idee von Anfang an war meiner Meinung nach eine gute: Mindestanforderungen an die Hardware, leicht zu bedienende UI und Sync-Geschichten mit SkyDrive.

Bild: techalphabet.comLeider war/ist die Umsetzung alles andere als gut. Ich will jetzt keine Einzelheiten durchkauen, die ihr alle in den Nachrichten gesehen habt: schlechte Absatzzahlen, geringes Interesse, und so weiter. Naja, die Konsequenz des Ganzen: General Manager für Windows Phone Marketing Gavin Kim und Windows Phone Chef Frank Fischner verlassen Microsoft. Letzterer begründet seinen Ausstieg mit einem Angebot der Deutschen Telekom AG. Gavin Kim hat sich nicht geäußert.

Samsung hat letztes Jahr und im ersten Quartal diesen Jahres auf jeden Fall abgeräumt. Das ist natürlich keine Entschuldigung, denn alle Hersteller sind im Wettbewerb. Warum das Interesse an Windows Phones so gering ist, lässt sich eigentlich ganz einfach herleiten: mittelmäßige Hardware für relativ viel Geld, Image-Probleme, Software-Pannen und und und. Ein weiterer entscheidender Faktor (meiner Meinung nach): Microsoft hat definitiv den Anschluss verpasst. Man hat sich zu viel Zeit für die Entwicklung genommen. Dabei war das Endprodukt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Microsoft’s Windows Phone 7 Emulator

Gerade auf Engadget German gesehen und für äußerst nett empfunden :-)

Microsoft hat für nicht-Windows-Phone-User, die gerne Mal das Feeling des mobilen Betriebssystems erleben möchten eine WebApp entwickelt, mit der man mal das Menü durchforsten kann. Natürlich lässt sich die WebApp durch Androids und iPhones ansteuern. Zum Emulator geht es hier entlang: http://aka.ms/wpdemo