Nokia testet Smartphones mit Radiowellen aufzuladen

NokiaIch erinnere mich noch schwach: Vor einiger Zeit wollte ein Unternehmen Smartphoneakkus mit den WLAN-Signalen aus der Umgebung aufladen. Leider hat man nichts mehr von dem Projekt gehört.

Aktuell soll Nokia ein ähnliches Verfahren testen. Und zwar ist das Ziel dabei, die ganzen Radiowellen von 500 MHz bis 10 GHz (Wi-Fi, Funkmasten, etc) wieder in Strom zu transformieren. Momentan scheint es gelungen zu sein 3-5 Milliwatt zu gewinnen. Obwohl das noch nicht ausreicht, das Smartphone im Standby zuladen, finde ich es sehr interessant, dass man schon so weit ist. Nokia möchte in naher Zukunft 20 Milliwatt generieren, welche ausreichen würden, dass Smartphones im Standby eine Verbrauchsbilanz von 0 hätten: Das Smartphone würde sich im Standby also nicht entladen. Das ist schon mal ne geile Sache!

Windows Phone ‘schafft sich ab’ – Netzbetreiber und Kunden sind enttäuscht

Ich habe mir insgeheim immer gehofft, dass Windows Phone 7 sich irgendwann auf dem Markt etabliert. Die Idee von Anfang an war meiner Meinung nach eine gute: Mindestanforderungen an die Hardware, leicht zu bedienende UI und Sync-Geschichten mit SkyDrive.

Bild: techalphabet.comLeider war/ist die Umsetzung alles andere als gut. Ich will jetzt keine Einzelheiten durchkauen, die ihr alle in den Nachrichten gesehen habt: schlechte Absatzzahlen, geringes Interesse, und so weiter. Naja, die Konsequenz des Ganzen: General Manager für Windows Phone Marketing Gavin Kim und Windows Phone Chef Frank Fischner verlassen Microsoft. Letzterer begründet seinen Ausstieg mit einem Angebot der Deutschen Telekom AG. Gavin Kim hat sich nicht geäußert.

Samsung hat letztes Jahr und im ersten Quartal diesen Jahres auf jeden Fall abgeräumt. Das ist natürlich keine Entschuldigung, denn alle Hersteller sind im Wettbewerb. Warum das Interesse an Windows Phones so gering ist, lässt sich eigentlich ganz einfach herleiten: mittelmäßige Hardware für relativ viel Geld, Image-Probleme, Software-Pannen und und und. Ein weiterer entscheidender Faktor (meiner Meinung nach): Microsoft hat definitiv den Anschluss verpasst. Man hat sich zu viel Zeit für die Entwicklung genommen. Dabei war das Endprodukt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.