SMS: Wird Nachfolger “Joyn” gefährlich für WhatsApp, iMessage & Co. ?

Bild: DPA

Ihr habt wahrscheinlich in den letzten Tagen einige Berichte über RCS-e (Rich Communication Suite) gehört oder gelesen. RCS-e ist der Nachfolger der SMS und alle Hoffnungen der Mobilfunkanbieter, da sehr viele Smartphone-User heutzutage nicht mehr auf die olle SMS zurückgreifen, sondern über iMessage oder WhatsApp kommunizieren, da diese Lösungen erstens multimedial sind und zweitens bei bestehender Internet-Flat keinen arm machen. Das Marktforschungsunternehmen Ovum hat geschätzt, dass die Mobilfunkanbieter durch die kostenlosen Dienste einen Verlust von 14. Milliarden Euro erleiden mussten.

Da sich RCS-e blöd anhört (“Warte, ich schreibe gerade meine RCS-e zu Ende” :) ), gab man dem Ganzen den Namen “Joyn”, was ich jetzt auch nicht so schön finde. Das ist aber Geschmackssache. Naja, was kann Joyn? Joyn kann eigentlich alles, was Dienste wie iMessage, FaceTime oder WhatsApp auch können. Nicht nur langweilige Textnachrichten, sondern Bilder, Videos und vieles mehr können über Joyn geteilt werden. Auch Videotelefonie ist möglich – alles natürlich cross-platform.

Starten soll der neue Dienst schon ab dem Q2 diesen Jahres. Realisiert wird die Kommunikation durch die bestehende Internetverbindung des Gerätes und sieht aus, wie ein Messenger. Man schaut, ob die Freunde im Adressbuch online sind. Wenn ja kann man sie auf beliebiger Art und Weise kontaktieren.

Telekom zeigte bereits ein Video dazu [nach dem Break]: