Tolino Shine – bekommt Amazons Kindle Paperwhite etwa Konkurrenz?

tolinoKomischer Weise habe ich hier noch nie etwas über eBooks und eBook-Reader geschrieben. Zwar besitze selber keinen Reader, lese aber mittlerweile den größten Teil an Nachrichten auf nem Tablet oder auf dem Smartphone. Bei Büchern setze ich noch auf die „alte Hardware ;)“. Das kann aber auch daran liegen, dass ich es noch nie ausprobiert
habe, ein ganzes Buch auf einem Tablet oder einem richtigen Reader mit eInk Display zu lesen.

Tolino

Thalia, Hugendubel und Weltbild.de haben das auch erkannt und bringen kurzerhand in Kooperation mit der Deutschen Telekom ein eBook Reader raus – tolino! Technisch kann der Reader sich in der Preisklasse meiner Meinung nach sehen lassen. Ich Vergleiche den tolino hier einfach mal mit dem Kindle White Paper. Das Gerät verfügt, wie das Kindle, über einen 6″ eInk Pearl HD Display welches mit 1024 x 758 auflöst. Man hat 2 von 4 GB frei zur Verfügung. Bücherwürmer können den Speicher aber bis zu 32 GB erweitern. Mit 183g ist es leichter als der Kindle. Unter der Haube läuft übrigens Android. Zudem hat man deutschlandweit freien Zugang zuden Telekom Hotspots – nette Idee! Gleichzeitig kann man die TelekomCloud nutzen, welche 25 GB Speicher spendiert. Hier können die eBooks gespeichert werden und von anderen Geräten gelesen werden.

Software-technisch kann sich das Gerät auch zeigen lassen. Neben den Standardfunktionen wie eine Schriftauswahl, ein Inhaltsverzeichnis oder Einstellung der Schriftgröße kann man auch PDFs bzw. generell eigene Inhalte lesen.. Das Markieren von Wörtern und Notizen wird in Kürze verfügbar sein. BasicThinking hat das Gerät auf Herz und Nieren geprüft. Wer also Interesse hat, sollte dort evtl. vorbeischauen.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die ganze eBook/-Paper Geschichte in dennächsten Jahren immer mehr an Popularität gewinnen wird. Jeden Morgen, auf dem Weg zu Arbeit (und natürlich auch auf dem Weg zurück) sehe ich Menschen mit Tablets oder eBook-Readern in der Hand. Dabei spielt das Alter keine scheinbar keine Rolle, wobei die jüngere Generation sowieso nur den Facebook-Newsfeed ließt :p